Knurren beim Hund

Knurren beim Hund
 
Knurren ist grundsätzlich eine Warnung oder ein Drohen – von einer bloßen Äußerung, dass ein Hund etwas unangenehm oder frustrierend findet, bis hin zur klaren Warnung, dass er bei andauernder Provokation den „nächsten Schritt“ machen wird.
Vielleicht mag es dir nicht gefallen, wenn dein Hund knurrt, aber wenn du genau darüber nachdenkst, ist Knurren eigentlich etwas Gutes: eine gewaltlose Warnung nämlich.
Ein Hund kann nicht sprechen oder schimpfen wie wir und „sagen“ wenn ihm etwas nicht passt. Er zeigt dies mit Knurren. Wie sonst soll er zeigen, dass der aktuelle Schritt den du oder jemand anderes gerade gemacht hat, vielleicht eine Nummer zuviel für ihn war?
Nur weil der Hund knurrt, heißt es nicht automatisch dass er beißt. Es ist eine Vorwarnung.
 
Ein ängstlicher Hund zum Beispiel, knurrt in höherer Tonlage und möchte damit erreichen, dass der negative Reiz verschwindet.
Wenn ein Hund ein tiefes Knurren ertönen lässt und den jeweiligen Reiz dabei anstarrt, ist das eine ernst gemeinte Drohung.
Einen Hund fürs Knurren zu bestrafen ist hierbei generell die falsche Herangehensweise.
Denn er kommuniziert auf eine wichtige Form mit dir und du solltest diese Sprache lernen zu verstehen und zu respektieren. Denn in diesem Moment passt dem Hund etwas nicht und er möchte es dir so mitteilen.
Achte darauf, was der Auslöser ist und versuche den Stressfaktor zu minimieren.
 
Beißt der Hund direkt ohne Vorwarnung zu, hat dies oft mehrere Ursachen. Angefangen von nicht erlernter Beißhemmung bis zu extremen Strafreizen welche er vielleicht (bei vorherigen Besitzern) „kassierte“.
Hier sollte man mit dem richtigen Training den passenden Weg einschlagen, damit der Hund lernt Signale richtig zu senden und du lernst, diese richtig zu deuten!
 
Wenn ihr dabei Hilfe braucht, meldet euch gerne:
kontakt@underdogs-hundetraining.de

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